Raupenarbeitsbühnen fahren auf Ketten statt auf Rädern. Der Kettenantrieb verteilt das Gewicht großflächig, sorgt für Grip auf weichem Boden und lässt Steigungen zu, an denen Radmaschinen scheitern.
Typische Einsätze
Garten- und Landschaftsbau, Arbeiten an Böschungen und Gräben, Baustellen im Rohbau mit Schotter- und Sandflächen, Dach- und Fassadenarbeiten an schwer zugänglichen Objekten, Bepflanzungs- und Pflegearbeiten sowie Innenbereiche mit empfindlichen Böden, wenn Gummiketten und Elektroantrieb zum Einsatz kommen.
Technik und Grenzen
Arbeitshöhen reichen von etwa 12 bis über 35 Meter, häufig mit gelenkigem Arm für seitliche Ausladung. Der geringe Bodendruck macht sie auf Rasen, Kies und Feinplanum einsetzbar, ohne die Fläche zu zerstören. Die Steigfähigkeit liegt deutlich über der von Radmaschinen.
Grenzen: Kettenfahrwerke sind langsamer und empfindlich gegen scharfkantige Untergründe. Zufahrten über Asphalt sind möglich, aber nicht ihre Stärke. Für schnelle Standortwechsel auf festem Untergrund ist eine Gelenkteleskop- oder LKW-Arbeitsbühne wirtschaftlicher.
Was die Miete kostet
Richtwerte: 300 bis 460 Euro pro Tag für 12 bis 20 Meter, 460 bis 680 Euro für 22 bis 35 Meter. Wochenpreise von 1.200 bis 2.720 Euro, Monatspreise von 3.300 bis 7.500 Euro, alles netto und ohne Transport. Details in der Preisübersicht.
Worauf Sie bei der Anmietung achten sollten
- Untergrund beurteilen: Kette hilft, aber nicht auf jedem Grund.
- Zufahrt und Anlieferung mit dem Anbieter abstimmen, Tieflader braucht Platz.
- Kettentyp erfragen: Stahl für Gelände, Gummi für empfindliche Flächen.
- Böschungen und Gräben nur mit ausreichendem Abstand zur Kante befahren.
- Schutzmatten einplanen, wenn Pflaster oder Belag geschont werden sollen.
Wir holen Angebote für Raupenarbeitsbühnen inklusive Transport ein und stimmen die Anlieferung auf Ihre Baustelle ab.