Die Gelenkteleskopbühne ist die vielseitigste Bauart im Verleih. Sie kombiniert einen Teleskoparm mit einem Gelenk, dadurch lässt sich die Arbeitsstelle auch seitlich und über Hindernisse hinweg erreichen.
Typische Einsätze
Fassadenarbeiten an Ecken und Anbauten, Dachrand-, Rinne- und Klempnerarbeiten, Montage über Vorsprüngen, Arbeiten an Bäumen, Beleuchtung, Beschilderung, Brücken und Industrieanlagen. Wenn beim ersten Blick auf ein Objekt nicht klar ist, wo genau die Bühne stehen kann, ist die Gelenkteleskopbühne die sichere Wahl.
Technik und Grenzen
Arbeitshöhen zwischen 12 und 30 Metern sind üblich, angetrieben von Diesel, Elektro oder Hybrid. Selbstfahrende Geräte erlauben Positionswechsel in Arbeitshöhe, was bei mehreren Anschlagpunkten Zeit spart. Kleine Modelle passen mit etwa 1,5 bis 2 Metern Breite auch durch Tore und in Innenhöfe.
Grenzen: Der Untergrund muss auch bei großer Ausladung tragfähig bleiben, bei seitlicher Reichweite zählt die Stabilität des Untergrunds mehr als das Eigengewicht der Maschine. In sehr engen Räumen ist eine Mastarbeitsbühne oder eine Scherenbühne die bessere Lösung.
Was die Miete kostet
Richtwerte: 180 bis 280 Euro pro Tag für 12 bis 18 Meter, 280 bis 450 Euro für 20 bis 30 Meter. Transport und Versicherung kommen je nach Anbieter hinzu, Details in der Preisübersicht.
Worauf Sie bei der Anmietung achten sollten
- Arbeitshöhe und seitliche Reichweite getrennt angeben, sie unterscheiden sich deutlich.
- Untergrund vorab beurteilen, besonders bei weichem Boden.
- Zufahrt: Breite, Höhe und Rangiermöglichkeit prüfen.
- Antriebsart nach Einsatzort wählen, innen Elektro, außen und im Gelände Diesel oder Hybrid.
- Windgrenze und Wetterfenster einplanen, das Gelenk reagiert auf Böen empfindlich.
Wir vermitteln Gelenkteleskopbühnen von regionalen Anbietern und liefern Ihnen Angebote für Ihre Arbeitshöhe und Ihren Zeitraum.