Bei der LKW-Arbeitsbühne sitzt der Bühnenarm auf einem Lkw. Die Maschine fährt selbst zur Einsatzstelle, stützt sich ab, arbeitet und fährt weiter. Das spart Transport und Rüstzeit, die bei Anhänger- und Teleskopbühnen anfallen.
Typische Einsätze
Wartungsarbeiten an Beleuchtung und Signalanlagen, Brücken- und Bauwerksprüfung, Netzarbeiten an Masten, Fassaden- und Dachinspektionen, Reinigung an schwer erreichbaren Stellen und Montageeinsätze mit kurzer Dauer an wechselnden Standorten.
Technik und Grenzen
Arbeitshöhen reichen von etwa 17 bis über 40 Metern. Angetrieben werden die Bühnen vom Trägerfahrzeug, der Abstützvorgang dauert wenige Minuten, wenn der Untergrund passt. Transportkosten entfallen, was LKW-Bühnen bei kurzen Einsätzen häufig günstiger macht als den Transport einer vergleichbaren Teleskopbühne.
Grenzen: Der Fahrer braucht Klasse C, wenn Sie die Maschine selbst bewegen wollen. Einige Geräte sind nur mit Fahrer mietbar. Die Standfläche muss tragfähig und waagerecht sein, und die Zufahrt muss für einen Lkw geeignet sein, was in engen Innenstädten und Hinterhöfen zum Ausschlusskriterium wird. Dort sind Anhänger- oder Gelenkteleskopbühnen die passende Alternative.
Was die Miete kostet
Richtwerte: 450 bis 700 Euro pro Tag für 17 bis 24 Meter, 700 bis 1.100 Euro für 28 bis 40 Meter, Monatspreise bis 12.000 Euro. Weil kein Transport anfällt, rechnet sich die LKW-Bühne oft schon ab einem Einsatztag pro Standort. Preisspannen im Detail in der Preisübersicht.
Worauf Sie bei der Anmietung achten sollten
- Zufahrt für einen Lkw prüfen: Breite, Höhe, Wendebereich, Halteverbote.
- Standfläche auf Tragfähigkeit und Gefälle kontrollieren.
- Führerschein oder Fahrer klären, bevor der Termin steht.
- Zeitfenster berücksichtigen, in Städten gelten oft Liefer- und Arbeitszeitbeschränkungen.
- Bei mehreren Einsatzorten an einem Tag die Fahrtzeiten realistisch planen.
Wir vermitteln LKW-Arbeitsbühnen mit und ohne Fahrer und schicken Ihnen Angebote für Ihre Einsatzorte.